Justizvollzugsanstalt Bielefeld-Senne:  Freizeitgestaltung im Vollzug

 

Freizeitgestaltung im Vollzug

Freizeitbereich
Pinkfarbener Läufer im Gras Quelle: © Jörg Upahl / PIXELIO

Das Erfordernis, im Strafvollzug die Freizeit der Inhaftierten sinnvoll zu gestalten, ist bereits seit langem anerkannt und fester Bestandteil des Behandlungskonzeptes der Justizvollzugsanstalt Bielefeld-Senne.

Die Ergebnisse der kriminologischen und freizeitpädagogischen Forschung sehen Kriminalität sehr häufig auch als Freizeitproblem. Strafbare Handlungen finden in weit überwiegendem  Maße in der Freizeit statt und sind durch die Unfähigkeit, Freizeit aktiv und sinnvoll zu gestalten, in entscheidender Weise mit verursacht.

Im Vollzug sollen daher Möglichkeiten und Wege für eine sinnvolle Freizeitgestaltung aufgezeigt werden. Ziel ist vor allem, die Selbstentfaltung der Gefangenen zu fördern und ihre Eigeninitiative anzuregen.

Das Freizeitangebot der Justizvollzugsanstalt  Bielefeld-Senne umfasst daher ein breit gefächertes und gut strukturiertes Angebot. Neben einer Vielzahl anstaltsinterner Angebote, die nach Hafthaus  und Außenstelle unterschiedlich ausgestaltet sind, besteht auch die Möglichkeit im Rahmen von Ausgängen externe Angebote wahrzunehmen.  Auch hier ist das Spektrum weit gefasst. Neben der Teilnahme an Selbsthilfegruppen, Weiterbildungskursen, Vereinsaktivitäten usw. kommen auch alle kulturellen Veranstaltungen in Betracht.

Außervollzugliche Organisationen (Einrichtungen der Straffälligenhilfe u.ä.) und vollzugsfremde Personen (z. B. ehrenamtliche Betreuer) werden in die Durchführung von Veranstaltungen und Freizeitangeboten der Anstalt mit eingebunden. Die Gefangenen wirken in unterschiedlicher Form ebenfalls mit. Ihre Beteiligung reicht von der Anregung für Veranstaltungen bis hin zur inhaltlichen Mitgestaltung und Organisation.

 


 

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